Alberto Asor Rosa, geboren 1933 in Rom, Literaturkritiker, Schriftsteller und Politiker. Er lehrte unter anderem in Rom und Cagliari italienische Literaturgeschichte, war Mitglied der Kommunistischen Partei Italiens und Chefredakteur der Parteizeitschrift Rinascita. Zahlreiche wissenschaftliche Werke, darunter (als Herausgeber) eine mehrbändige Geschichte der italienischen Literatur (bei Einaudi). Bisher erschienen drei Romane von Asor Rosa.

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» Alessandro und Assunta

Alhierd Bacharevič, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Deutschen, geboren 1975 in Minsk. Zahlreiche Romane und Auszeichnungen, zuletzt wurde sein monumentaler Roman von 2017 Die Hunde Europas (Сабакі Эўропы) Buch des Jahres in Belarus. Auf Deutsch liegt der Roman Die Elster auf dem Galgen in der Übersetzung von Thomas Weiler vor (Leipzig, 2009). Alhierd Bacharevič lebt und arbeitet in Minsk.

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» Berlin, Paris und das Dorf

Miron Białoszewski, geboren 1922 in Warschau, starb dort 1983. Dichter, Autor, Theatermacher. Sein erster Lyrikband erschien 1956, viele seiner Gedichte wurden vertont. Führte lange Zeit ein Untergrundtheater und einen literarischen Salon in Warschau. Auf Deutsch bisher eine Auswahl seiner Gedichte in der Übersetzung von Dagmara Kraus: Wir Seesterne (2012) und die Erinnerungen an den Warschauer Aufstand, übersetzt von Esther Kinsky: Nur das was war (1994).

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» Das geheime Tagebuch

Stefan Chwin, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Publizist, geboren 1949 in Danzig, lebt in Gdańsk. Europaweit bekannt geworden durch den 1995 erschienenen, mehrfach ausgezeichneten Danzig-Roman Hanemann (deutsch: Tod in Danzig, 1997). Seither zahlreiche Veröffentlichungen, auf Deutsch etwa Die Gouvernante (2000) und Der goldene Pelikan (2008); das Tagebuch, auf dem unsere Ausgabe weitgehend basiert, erschien in bisher zwei Bänden Kartki z dziennika (Gdańsk, 2004) und Dziennik dla dorosłych (Gdańsk, 2008).

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» Ein deutsches Tagebuch

Julia Cimafiejeva, Dichterin und Übersetzerin, geboren 1982 in der Nähe von Brahin, Belarus. Bisher zwei Bücher mit Gedichtsammlungen, ihre Arbeiten wurden auch ins Polnische und Englische übersetzt. Cimafiejeva gehört zu den Gründerinnen des Internet-Literaturmagazins PrajdziSvet (prajdziSvet.org). Sie lebt und arbeitet in Minsk.

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» Zirkus

Jacek Dziaczkowski, Jahrgang 1957. Der 2006 verstorbene Warschauer Fotokünstler machte die hier gezeigten Porträts während der Orangen Revolution 2004 auf den Straßen Lembergs. Der Zyklus Demokraten wurde mehrfach ausgestellt.

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» Die Selbstmordrate bei Clowns

Konrad Fiałkowski, geboren 1939 in Lublin, Informatiker, Hochschullehrer, Redakteur, Science-Fiction-Autor, Veröffentlichungen in mehreren Sprachen.

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» Star City. Geschichten vom Mars

Luciano Gallino, 1927–2015, Soziologe, lehrte an der Universität Turin, langjähriger Präsident des italienischen Soziolgenverbands, Herausgeber der Quaderni di Sociologia, Autor zahlreicher Bücher, unter anderem bei Einaudi: Finanzcapitalismo. La civiltà del denaro in crisi.

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» Der Klassenkampf nach dem Klassenkampf. Ein Beitrag zur Geschichte der laufenden Krise

Tatjana Gofman, heute Mitglied des geopoetischen Krim-Klubs, wurde 1983 auf der Krim geboren und ist dort aufgewachsen. Als Kulturvermittlerin lebt sie inzwischen – nach einigen Jahren in Berlin – in der Schweiz. Sewastopologia ist ihr literarisches Debüt.

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» Sewastopologia

Witold Gombrowicz, geboren 1904 in Maloszyce, seinerzeit Russland, gestorben 1969 im französischen Vence, einer der bedeutendsten polnischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts, blieb nach 1939 im Exil in Argentinien. Im Jahr 1963 kehrte Gombrowicz nach Europa zurück und verbrachte ein Jahr in Berlin. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Ferdydurke (1938), Trans-Atlantik (1953), Pornographie (1960) sowie sein umfangreiches Tagebuch 1953–1969.

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» Berliner Notizen

Ludwik Hering, 1908–1984 war Bibliothekarsgehilfe, Autor, Theaterregisseur, Schauspieler und Bühnenbildner. Und Freund und Mentor vieler Autoren und Künstler, darunter auch der Dichter und Theatermacher Miron Białoszewski.

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» Spuren

Dieter Hoffmann-Axthelm, Stadtplaner, Architekturkritiker, Essayist, geboren 1940 und aufgewachsen in Berlin. Studierte Theologie, Philosophie und Geschichte; in den 90er Jahren Mitarbeit am Planwerk Innenstadt für Berlin, begleitet seit Jahrzehnten Bauen und Werden in Berlin mit kritischem Blick. Mehrere Bücher, zahllose Beiträge u.a. in arch+, Bauwelt, Ästhetik und Kommunikation.

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» Osten Westen Mitte. Spaziergänge eines Stadtplaners durch das neuere Berlin

Gunter Hofmann, geboren 1942, Publizist, Redakteur der Hamburger Wochenzeitschrift Die Zeit, einer der besten Kenner der politischen Szene in Deutschland, aufmerksamer Beobachter Polens, mehrere Bücher darunter Abschiede, Anfänge. Die Bundesrepublik – eine Anatomie.

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» Schuld & Sühne & Stolz & Vorurteil. Polen und Deutsche

Abo Iaschaghaschwili, Schriftsteller, 1977 in Tiflis geboren, studierte dort und in München und Berlin. Arbeitet in Georgien auch als Bergführer. Er hat u. a. drei Romane und mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. Für seinen zweiten Roman Royal Mary wurde Iaschagaschwili 2015 mit dem SABA, dem wichtigsten georgischen Literaturpreis, ausgezeichnet.

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» Royal Mary. Ein Mord in Tiflis

Uwe Johnson, geboren im Juli 1934 in Cammin, Pommern, heute Kamien Pomorski, Polen, gestorben im Februar 1984 in Sheerness-on-Sea, an der Themse-Mündung, einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts. Sein Hauptwerk: die vier Bände der Jahrestage.

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» Heute neunzig Jahr

Igor Klech, Schriftsteller, Essayist, Publizist, geboren 1952 in Cherson (Ukraine) arbeitete als Lehrer, viele Jahre auch als Glasmaler, lebt mit seiner Familie in einem Vorort Moskaus.

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» Das Buch vom Essen. Pelmeni und Piroggen, Borschtsch und Bigos & Co

Artur Klinaŭ, geboren 1965 in Minsk, wo er lebt, Schriftsteller, Künstler, Architekt, seit zehn Jahren Herausgeber der unabhängigen Kunstzeitschrift pARTisan. Einer der einflussreichsten Kulturschaffenden seines Landes. Auf Deutsch erschien bisher nur Minsk. Sonnenstadt der Träume (Suhrkamp, 2006).

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» Partisanen. Kultur_Macht_Belarus
» Schalom

Marta Kilińska, geboren 1981 in Warschau, freie Fotografin, Absolventin der Schule für Fotografie in Lodz, erste Ausstellungen in Warschau und Berlin.

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» Berliner Feuilleton

Andrzej Kopacki, geb. 1959, Essayist, Lyriker, Übersetzer, Germanist an der Warschauer Universität, Redakteur der Zeitschrift Literatura na Świecie. Mehrere Bände zur deutschen Literatur, übersetzte unter anderem Benjamin, Brecht, Benn, Enzensberger, Grünbein. Seine Lyrik erschien auf Deutsch bisher in der Übersetzung von Doreen Daume: Chansons de gestes (Ottensheim 2005) und An der Ampel (Wien 2011). Er lebt in Warschau.

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» Polska first. Über die polnische Krise
» Bisweilen andere Launen

Rafał Kosik, geboren 1971 in Warschau, gehört zur jüngeren Generation in der langen Reihe polnischer Science-Fiction-Autoren, zahlreiche Bücher, erfolgreich auch mit Erzählungen für Kinder.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Star City. Geschichten vom Mars

Adam Krzemiński, geboren 1945, Publizist, Redakteur der Warschauer Zeitschrift Polityka, der Deutschland-Experte Polens, zahlreiche Bücher in beiden Ländern, darunter Polen im 20. Jahrhundert. Ein historischer Essay.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Schuld & Sühne & Stolz & Vorurteil. Polen und Deutsche

Moyshe Kulbak, geboren 1896 in Smorgon, gestorben 1937 in Minsk. Dichter, Schriftsteller, Theaterautor in jiddischer Sprache, arbeitete auch als Lehrer und Übersetzer in Minsk, Vilnius und Berlin. Zeitweilig Vorsitzender des PEN-Zentrums für jiddische Literatur. Im September 1937 verhaftet und wenig später hingerichtet.

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» Montag. Ein kleiner Roman
» Childe Harold aus Disna. Gedichte über Berlin

Anna Lehmann-Brauns, geboren 1967 in Berlin, Absolventin der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, Meisterschülerin von Joachim Brohm. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet und wird in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen gezeigt.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Star City. Geschichten vom Mars

Rafał Leszczyński, Jahrgang 1973, Fotograf und Filmemacher, lebt und arbeitet in Warschau und in Ustka an der Ostsee-Küste. Dort enstanden in den Jahren 1999 bis 2005 auch die hier gezeigten Fotos.

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» Heute neunzig Jahr

Mikołaj Łoziński, Jahrgang 1980, Schriftsteller, lebt und arbeitet in Warschau. Für seinen Roman Reisefieber aus dem Jahr 2006 (dt. Reisefieber, München 2008 ) erhielt er ein Jahr später den Kościelski Literaturpreis; für den hier vorliegenden Roman Książka aus dem Jahr 2011 wurde Łoziński im selben Jahr mit dem polnischen Literaturpreis Paszport Polityki geehrt.

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» Buch. Ein Familienroman

Tomasz Łubieński, geboren 1938 in Warschau, Historiker, Publizist, Literaturkritiker. Chefredakteur der Zeitschrift Nowe Ksiazki (Neue Bücher). Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem Bic sie czy nie bic (1976, Kämpfen oder nicht kämpfen), eine fulminante Kritik der Tradition des Aufstands in Polen.

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» 1939. Noch war Polen nicht verloren

Jerzy Maćków, geboren 1961, Politologe, Professor an der Universität Regensburg, gelegentlich Blogger und Publizist. Studierte in Posen und Hamburg, lehrte auch an der Viadrina in Frankfurt/Oder. Habilitation über Die Konstruktion politischer Stabilität. Polen und Russland in den Umbrüchen der achtziger und neunziger Jahre.

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» Die Ukraine-Krise ist eine Krise Europas

Tanja Maljartschuk, geboren 1983 in Iwano-Frankiwsk in der Ukraine, Schriftstellerin. Lebt in Wien. Sie debütierte 2004 mit dem Buch Endspiel Adolfo oder eine Rose für Lisa. Seither zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Neunprozentiger Haushaltsessig (Erzählungen) und der Roman Biografie eines zufälligen Wunders.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Wodka für den Torwart. 11 Fußball-Geschichten aus der Ukraine
» Von Hasen und anderen Europäern

Krzysztof Miller, 1962–2016, Fotoreporter der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza seit 1989. Hat berichtet aus Afghanistan wie aus Sarajewo, aus Grosny wie aus Georgien, aus Irak wie aus Kongo.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Von Kriegen

Chris Niedenthal, in England geborener, polnischer Fotograf, Jahrgang 1950, lebt und arbeitet in Warschau. War vor allem in der Wendezeit der 1980er und 1990er Jahre für internationale Magazine wie Time und Newsweek und Spiegel unterwegs. Ausgezeichnet mit dem World Press Photo Award. Unzählige Veröffentlichungen, zahlreiche Ausstellungen, mehrere Bücher.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» In Your Face. Bilder aus unserer jüngeren Geschichte
» Polska first. Über die polnische Krise

Anna Opel, geboren 1967 in Limburg, Autorin, Dramaturgin und Übersetzerin. Schreibt für verschiedene Medien über Theater und Film und übersetzt Theaterstücke aus dem Englischen. Anna Opel lebt und arbeitet in Berlin. Ruth. Moabit ist ihr erster Roman.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Ruth. Moabit

Piotr Paziński, geboren 1973, lebt und arbeitet in Warschau, Chefredakteur der polnisch-jüdischen Zeitschrift Midrasz. Sein literarisches Debüt wurde in Polen als sensationelle Entdeckung gefeiert. Die Pensionerhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Preis Paszport Polityki der Zeitschrift Polityka und 2012 den Literaturpreis der Europäischen Union.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Die Pension

Martin Pollack, geboren 1944 in Bad Hall in Oberösterreich, Autor und Übersetzer. Lebt in Wien und im Burgenland. Viele Jahre Korrespondent für den Spiegel in Wien und in Warschau. Zahlreiche Bücher vor allem über Ost- und Mitteleuropa, viele Auszeichnungen, unter anderem der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2011.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» In Your Face. Bilder aus unserer jüngeren Geschichte
» Lost Words | Lost Worlds. Eine europäische Sprachreise
» Majdan! Ukraine, Europa

Lothar Quinkenstein, geboren 1967 in Bayreuth, Schriftsteller, Übersetzer und Literaturwissenschaftler. Mehrere Sammlungen von Gedichten, etwa gegenort(2013), mittteleuropäische zeit (2016), Essays und Prosa, etwa Erinnerung an Klara Blum (2017) oder Die Deckelmacher (2018). In der edition.fotoTAPETA erschien in seiner Übersetzung Spuren von Ludwik Hering. Quinkenstein lebt und arbeitet in Berlin und unterrichtet am Collegium Polonicum in Słubice.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Souterrain

Uwe Rada, geboren 1963, Autor, Journalist, Redakteur der taz. Mehrere Bücher über große europäische Flüsse und Gewässer, unter anderem Die Oder. Lebenslauf eines Flusses, zuletzt Die Adria. Die Wiederentdeckung eines Sehnsuchtsortes. Mehrere Stipendien und Preise, unter anderem von der Robert-Bosch-Stiftung und dem Goethe-Institut. Er lebt und arbeitet in Berlin.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» 1988. Ein Roman

Dirk Reinartz, 1947–2004, früher Fotoreporter beim Stern, freier Fotograf, Professor für Fotografie, lebte zuletzt in Buxtehude, mehrere Bücher, darunter „Innere Angelegenheiten“, Deutschlandbilder von 2003. Reinartz, hieß es einmal, zeigt „die Normalität in ihrem ganzen Extremismus“. Es stimmt.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Schuld & Sühne & Stolz & Vorurteil. Polen und Deutsche

Tadeusz Rolke, geboren 1929 in Warschau, freier Fotograf, Lehrer der Fotografie und Verleger, fotografiert seit sechs Jahrzehnten, arbeitete für mehrere Künstler und Galerien, für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften wie Art oder Gazeta Wybor­cza. Mehrere Veröffentlichungen, u.a. Fotografie 1944–2005, lebt und lehrt in seiner Heimatstadt.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Wir waren hier. Verschwindende Spuren einer verschwundenen Kultur
» it’s all photos
» Wie ich unter die Deutschen geriet

Andreas Rostek, geboren 1955 am Niederrhein, Journalist, Verleger und Autor. Hat gelebt und gearbeitet in Berlin, Rom, Lugano und Washington und immer wieder in Berlin.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Von Kriegen
» Runder Kopf. Arno Widmann zum 70. Geburtstag
» Parallelen mit Hund. Eine Novelle aus Zamość

Tomasz Różycki, geboren 1970 in Opole, wo er lebt und arbeitet, ist Dichter, Essayist, Schriftsteller und Übersetzer aus dem Französischen. Er hat bisher sieben Gedichtbände vorgelegt, darunter das epische Poem Zwölf Stationen (dt. 2009 übersetzt von Olaf Kühl).

In deredition.fotoTAPETA erschienen:
» Bestiarium
» Der Kerl, der sich die Welt gekauft hat

Stig Sæterbakken, Schriftsteller und Übersetzer, geboren 1966, aus dem Leben geschieden 2012. Zahlreiche Romane, mehrere Preise. Sæterbakken war von 2006 bis 2008 künstlerischer Leiter des Norwegischen Literaturfestivals.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Lillehammer – Palermo. Oder: Suite für eine viertel Kuh

Simon Schama, geboren 1945 in London, Historiker, Kunsthistoriker und Kunstkritiker, lehrt derzeit an der Columbia University, mehrere Jahre Kunstkritiker des New Yorker, Mitarbeiter von BBC und The Guardian, zahlreiche Bücher, u.a. Landscape and Memory (1995), Rembrandt’s Eyes (1999), A History of Britain (2000–2002) oder The Power of Art (2006).

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Wir waren hier. Verschwindende Spuren einer verschwundenen Kultur

Ostap Slyvynsky, geboren 1978 in Lemberg. Lyriker, Literaturwissenschaftler, Dozent an der Universität Lemberg. Promovierte 2007 mit einer Arbeit zum Phänomen der Stille in der Literatur, Mitherausgeber der dreisprachigen Zeitschrift radar und verschiedener Anthologien. Für sein dichterisches Schaffen wurde Slyvynsky mehrfach ausgezeichnet.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Majdan! Ukraine, Europa
» Im fünften Jahrtausend erwachen

Stephen Smith, Journalist, Autor, Universitätslehrer, geboren 1956 in Connecticut, USA,studierte in Berlin und Paris. War stellvertretender Auslandschef von Le Monde in Paris und zuvor bei Libération verantwortlich für die Afrika-Berichterstattung. Mehrere Jahre Korrespondent in West- und Zentralafrika. Seit 2007 unterrichtet Stephen Smith African Studies an der Duke University in North Carolina.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Nach Europa! Das junge Afrika auf dem Weg zum alten Kontinent

Jürgen Stelling, geboren 1947 in Berlin, aufgewachsen in Luckenwalde, Buchhändler (zuletzt in Stuttgart), Verlagsvertreter (auch der edition.fotoTAPETA). Autor mehrerer Romanen und Lyrik-Bände, ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Kunststiftung Baden-Württemberg. Lebt seit einigen Jahren wieder in Berlin.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Stadt & Land & Rand. Unterwegs in Berlin und Brandenburg

Konrad Schuller, Jahrgang 1961. Geboren in Kronstadt, heute Brasov, Rumänien. Seit 2004 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung Korrespondent für Polen und die Ukraine und mittlerweile auch für die baltischen Staaten mit Sitz in Warschau. 2012 ausgezeichnet mit dem Deutsch-Polnischen Journalistenpreis und dem Liberty Award.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Majdan! Ukraine, Europa
» Polska first. Über die polnische Krise
» Ukraine. Chronik einer Revolution

Piotr Szewc, Schriftsteller, Dichter, Essayist, 1961 in Zamość geboren, lebt und arbeitet in Warschau, Redakteur der Literaturzeitung Nowe Ksiazki. Sein hier neu aufgelegter Roman wurde bei seinem Erscheinen 1987 in Polen enthusiastisch gefeiert, das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Szewc hat seitdem mehrere Romane geschrieben.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Das Buch eines Tages. Zamość, Juli 1934

Roberta Tatafiore, 1943–2009, eine der schillerndsten Figuren des italienischen Feminismus, Mitbegründerin der Università delle Donne in Rom, Gründerin einer Prostituierten-Zeitschrift, Mitarbeiterin zahlreicher Zeitungen, mehrere Bücher über das Geschäft mit dem Sex, streitbare Publizistin, Journalistin, Soziologin – beging im April 2009 Selbstmord.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Einen Tod entwerfen. Tagebuch eines Selbstmords

Irma Tavelidse, Georgische Schriftstellerin und Übersetzerin, geboren 1973 in Gori. Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen. Mit einer Erzählung aus ihrer ersten Sammlung unter dem Titel Autobiografie auf Französisch gewann Tavelidse 2009 den Publikumspreis im georgischen Kranich-Literaturwettbewerb. Die Erfindung des Ostens ist ihre erste Buch-Veröffentlichung in Deutschland. Tavelidse lebt und arbeitet in Tiflis.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Die Erfindung des Ostens

Łukasz Trzciński, geboren 1975, freier Fotograf, lebt und arbeitet in Krakau. Reportage-Reisen in dreißig Länder, u.a. nach Afghanistan, Irak, Rumänien, mehrere Auszeichnungen für seine Arbeit.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Schuld & Sühne & Stolz & Vorurteil. Polen und Deutsche

Sebastiano Vassalli, geboren 1941, gestorben 2015, italienischer Schriftsteller aus Genua, der sich in seinem Werk manches Mal Figuren widmete, die er als Teil eines italienischen Nationalcharakters sah. Bekannt in Deutschland unter anderem durch seinen Roman La Chimera aus dem Jahr 1990 (dt. Die Hexe von Novara, München/Zürich 1993), für den er den Premio Strega erhielt. Mit einem Werk von rund 20 Büchern einst Kandidat für den Literatur-Nobelpreis, 2015 für sein Lebenswerk ausgezeichnet mit dem Premio Campiello.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Dux. Casanova in Böhmen

Nino Vetri, Schriftsteller, Musiker, Buchhändler, geboren 1964 in Palermo, wo er lebt und arbeitet. In seiner Heimat ist er auch bekannt durch die Musikgruppe „La Banda di Palermo“, die er mitbegründete. Für den Roman Lume Lume wurde Vetri mit dem Premio Vittorini ausgezeichnet.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Die letzten Stunden meiner Brille
» Lume Lume
» Lost Words | Lost Worlds. Eine europäische Sprachreise
» Mamas wunderbares Herz. Geschichten aus Palermo
» Die Palermo-Trilogie
» Lillehammer – Palermo. Oder: Suite für eine viertel Kuh

Stephan Wackwitz, Jahrgang 1952, Schriftsteller und Publizist, arbeitete viele Jahre für das Goethe Institut, unter anderem als Leiter der Institute in Krakau, Bratislava, Tiflis und Minsk. Autor unter anderem der Bücher Osterweiterung (2008) und Die vergessene Mitte der Welt – Unterwegs zwischen Tiflis, Baku, Eriwan (2014) sowie Die Bilder meiner Mutter (2015). Wackwitz lebt in Berlin.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Eure Freiheit, unsere Freiheit. Was wir von Osteuropa lernen könnten

Arno Widmann, geboren 1946 in Frankfurt, lebte seither fast drei Jahrzehnte in Berlin, Redakteur, Publizist, Kritiker, Literat, Übersetzer, u.a. bei taz, Vogue, Zeit, Berliner Zeitung, jetzt bei der Frankfurter Rundschau.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Berliner Feuilleton

Serhij Zhadan, Jahrgang 1974, ist einer der einflussreichsten jüngeren Autoren der Ukraine. Der Dichter und Romancier hat bisher acht Lyrik-Bände und vier Bücher mit Prosa veröffentlicht. Auf Deutsch erschienen unter anderem die Romane Anarchy in the UKR und Depeche Mode.

In der edition.fotoTAPETA erschienen:
» Die Selbstmordrate bei Clowns
» Wodka für den Torwart. 11 Fußball-Geschichten aus der Ukraine
» Lost Words | Lost Worlds. Eine europäische Sprachreise
» Majdan! Ukraine, Europa