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WIR WAREN HIER
Verschwindende Spuren einer verschwundenen Kultur
Fotos von Tadeusz Rolke
Essays von Simon Schama
Mit einer Einleitung von Feliks Tych
und Texten von Abraham Joshua Heschel
Klappenbroschur, 192 Seiten, 75 s/w-Fotos, 17 x 22 cm
ISBN 978-3-940524-01-0
Preis: 19,80 € (D) | 20,25 € (A) | 25,60 CHF (CH)
Wie erinnert man sich an einen Verlust? Der Warschauer
Fotograf Tadeusz Rolke ist dieser Frage nachgegangen, auf
mehreren Reisen, jahrelang. Rolke hat die Orte der Chassidim
besucht, er hat das aufgenommen, was von diesen Orten noch
zu finden ist. Von der ganz eigenen Weisheit und der jahrhundertealten
Tradition der chassidischen Juden ist dort nichts geblieben
außer Steinen und Landschaften. Die Bilder Rolkes sind menschenleer.
Was ist das: Erinnerung in Form von Fotos? Wenn die, deren
Erinnerung aufbewahrt werden soll, verschwunden sind – fast
spurlos. Kann ein solches Gedächtnis in Fotos bewahrt werden,
oder ist es nur die Erinnerung des Fotografen, die da festgehalten
wird? Simon Schama liest die Vergangenheit in einer Landschaft,
dem großen bewaldeten Grenzgebiet zwischen Polen und Litauen
– Chiffre für die Historie und für einen vielfachen Verlust.
Auch dort.
Tadeusz Rolke,
geboren 1929 in Warschau, freier Fotograf, Lehrer der Fotografie und Verleger, fotografiert seit sechs Jahrzehnten, arbeitete für mehrere Künstler und Galerien, für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften wie Art oder Gazeta Wyborcza. Mehrere Veröffentlichungen, u. a. Fotografie 1944 – 2005, lebt und lehrt in seiner Heimatstadt.
Simon Schama, geboren 1945 in London, Historiker, Kunsthistoriker und Kunstkritiker, lehrt derzeit an der Columbia University, mehrere Jahre Kunstkritiker des New Yorker, Mitarbeiter von BBC und The Guardian, zahlreiche Bücher, u. a. Landscape and Memory (1995), Rembrandt’s Eyes (1999), A History of Britain (2000 – 2002) oder The Power of Art (2006).
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