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SCHULD & SÜHNE & STOLZ & VORURTEIL
Polen und Deutsche
von Gunter Hofmann und Adam Krzemiński
Fotos von Dirk Reinartz und Łukasz Trzciński
Klappenbroschur, 224 Seiten, 65 s/w-Fotos, 17 x 22 cm
ISBN 978-3-940524-00-3
Preis: 19,80 € (D) | 20,25 € (A) | 25,60 CHF (CH)
In den Jahren nach der Wende sah es so aus, als hätten
Deutschland und Polen, ihren Frieden miteinander gemacht
- als sei das so schnell möglich, als sei genug Zeit vergangen.
Die Freundlichkeit währte kurz - Bürgerinnen und Bürger
beider Länder verstehen sich zwar prächtig, aber ihre Regierenden?
Alte Feindbilder werden entstaubt, alte Unachtsamkeit macht
sich breit.
Sind die Querelen, die mit Auftritten der Brüder Kaczyński
manchen Höhepunkt erlebten, nur eine atmosphärische Störung?
Oder zeigt sich im veränderten Klima eine Ungleichzeitigkeit
in der Entwicklung der beiden Länder, der man so leicht
nicht ausweichen kann? Die Publizisten Gunter Hofmann und
Adam Krzemiński streiten auf ihre Weise über das polnisch-deutsche
Verhältnis - in aller Freundschaft.
Vom eigenen Land hat jeder ein eigenes Bild. Die Fotos des
jungen Krakauers Łukasz Trzciński und des vor
wenigen Jahren verstorbenen Aacheners Dirk Reinartz zeigen
solche persönlichen Portraits. Wovon ist die also Rede,
wenn man von Polen und von Deutschland spricht? Die Fotos
von Trzciński und von Reinartz geben zwei Antworten,
persönlich, aber nicht beliebig.
Gunter Hofmann
geboren 1942, Publizist, Redakteur der Hamburger Wochenzeitschrift
"Die Zeit", einer der besten Kenner der politischen Szene
in Deutschland, aufmerksamer Beobachter Polens, mehrere
Bücher darunter "Abschiede, Anfänge. Die Bundesrepublik
- eine Anatomie".
Adam Krzemiński geboren
1945, Publizist, Redakteur der Warschauer Zeitschrift "Polityka",
der Deutschland-Experte Polens, zahlreiche Bücher in beiden
Ländern, darunter "Polen im 20. Jahrhundert. Ein historischer
Essay".
Łukasz Trzciński geboren
1975, freier Fotograf, lebt und arbeitet in Krakau. Reportage-Reisen
in dreißig Länder, u.a. nach Afghanistan, Irak, Rumänien,
mehrere Auszeichnungen für seine Arbeit.
Dirk Reinartz 1947 – 2004, früher
Fotoreporter beim "Stern", freier Fotograf, Professor
für Fotografie, lebte zuletzt in Buxtehude, mehrere Bücher,
darunter "Innere Angelegenheiten", Deutschlandbilder
von 2003. Reinartz, hieß es einmal, zeigt "die Normalität
in ihrem ganzen Extremismus". Es stimmt.
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