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Die letzten Stunden meiner Brille
Nino Vetri
Aus dem Italienischen von Adelheid Mittorp
Mit einer Musik-CD der Banda di Palermo
Klappenbroschur, 96 Seiten, 13 x 22 cm
ISBN 978-3-940524-10-2
Preis: 9,90 € (D) | 10,10 € (A) | 12,50 CHF (CH)
Palermo in den noch nicht so lang vergangenen 80er Jahren:
ein Junge gründet mit anderen zusammen eine Punkband. Palermo
heute: der Junge von damals erinnert sich, an die Gruppe,
die Konzerte, die Freunde. Er ist mit seinem Vater unterwegs
zur Ärztin: der Vater hat große Probleme mit der Erinnerung,
sein Gedächtnis lässt ihn im Stich. Nur an Dinge, die vor
langer Zeit geschehen sind, erinnert er sich. Auch an seinen
Vater, den Großvater des jungen Punkers ... Der war im Krieg
bei den italienischen Faschisten und war doch eigentlich
ein netter Kerl ... Was wusste der? Eine Familiengeschichte
über drei Generationen, knapp und elegant erzählt:
„Was soll ich der Ärztin sagen? Welche Beschwerden habe
ich? Mir geht ’s doch blendend …“
„Gedächtnisstörungen, Papa …“
„Aha!“ Sagt mein Vater, während ich ihn nach Messina fahre
zu der Ärztin, bei der er in Behandlung ist …
„Aber wenn ’s mir doch gut geht, warum fahren wir dann zum
Arzt? Was für Beschwerden habe ich denn?“
„Gedächtnisstörungen, Papa …“
„Aha!“
Nino Vetri, Schriftsteller,
Musiker, geboren 1964 in Palermo, lebt dort mit seiner Familie.
Gründete vor fast 30 Jahren die Musikgruppe La Banda
di Palermo. Die letzten Stunden meiner Brille
ist sein erstes Buch; inzwischen hat er einen zweiten, von
der Kritik heftig gelobten Roman veröffentlicht: Lume
Lume.
Kritikerstimmen
„Ironisch, elegant und direkt: was will man mehr von einem
Erstlingswerk?” Andrea Camilleri
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